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darksideofthemoon

21 Leaks, 1,4 Terabyte Daten, 13,4 Millionen Dokumente: Das Recherchematerial der „Paradise Papers“ ist nicht nur brisant, es hat auch gigantische Ausmaße. Im letzten Jahr waren es die „Panama Papers“, nun ist es ein weitaus größerer Datensatz. Mehr als 380 Journalisten haben viele Monate an den Millionen Unterlagen gearbeitet. Sie haben strukturiert, gesucht, Verbindungen gezogen. Das alles wäre ohne die Unterstützung von Software so nicht möglich gewesen.

Wir befinden uns im Zeitalter des Datenjournalismus. Was vor zehn Jahren noch Zukunftsmusik war, hat sich zu einem Genre entwickelt: Inzwischen haben fast alle größeren Medienhäuser Datenjournalismus-Teams. Die Tools und Methoden werden vor allem in zwei Feldern eingesetzt – zur Analyse und Darstellung von Zahlen und Statistiken sowie zur Auswertung von großen Dokumenten-Mengen bei investigativen Recherchen wie den „Paradise Papers“. Jochen Dreier gibt einen Überblick über die Entwicklung der softwaregestützten journalistischen Recherche.

„How to Datenjournalismus“ – Links zu datenjournalistischen Einführungen und Tools

Hinter den Kulissen der „Paradise Papers““

Die „Paradise Papers“ bestehen aus E-Mails, PDFs, Textdokumenten, Bildern und Datenbankdateien. Wie strukturiert man so heterogene Daten und wie erzählt man mit ihnen eine Geschichte? Über diese Fragen sprechen wir mit Vanessa Wormer von der Süddeutschen Zeitung, die bei den „Paradise Papers“ die Datenanalyse geleitet hat.

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